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"Museum als lebendiges Erbe"
Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst 1995-2004
zur Online-Ausstellung“deutsche Malerei von der Gotik bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Sammlungen, zurückgehend auf den Kunstbesitz des badischen Fürstenhauses, „den namentlich Markgräfin Karoline Luise uin der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Kennerschaft bereicherte“ (aus einer Broschüre des Ministeriums fü r Wissenschaft und Kunst Baden-Württtemberg)
Wer mit diesen Erwartungen die Karlsruher Kunsthalle besucht, wird sicher nicht entäuscht – derzeit aber womöglich heftig überrascht werden: in der Ausstellungen ihrer Neuerwerbungen zeigt die Kunsthalle einen Querschnitt moderner Kunst (seit 1960) vom Allerfeinsten.
Von Susanne Ackermann bis Rolf Zimmermann geht die Liste wichtiger Namen von insgesamt 54 Künstlern. Wer die Ausstellung – noch bis 14. November 2004 – nicht selbst besuchen kann, wird auch am Katalog große Freude haben: Produziert in Kooperation mit dem Heidelberger Kehrer Verlag, zeigt dieser sogar einige Arbeiten, die in der Ausstellung nicht zu sehen sind, weil sie etwa an die Landesvertretungen Baden-Württembergs in Brüssel und Berlin ausgeliehen sind.
Im Mittelpunkt des Katalogs steht die Kunst, nicht sonst: statt langer Texte folgt einem kurzen Vorwort der umfangreiche Bildteil, gefolgt von einem Kapitel, in welchem zu jedem Bild Erläuterungen gegeben werden, die hilfreich und klar sind, ausnahmsweise aber auch, wenn es die Komplexität der Arbeit erfordert, wie im Falle von Baselitz’ Fixer Idee mal über zwei Seiten gehen können.
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